Heute haben wir wieder lange Strecken zurückgelegt. Von Pagosa Springs sind wir 3 Stunden zu den Great Sand Dunes gefahren. Ein Großteil der Strecke führte durch eine prächtige Bergkulisse auf 2500 bis 3300 Metern. Wir haben viele Farmen und Kühe gesehen.
Am Eingang zu den Great Sand Dunes haben wir uns für 21$ pro Tag Sandboards gemietet und haben und in die Dünen gestürzt.
Die Dünen befinden sich auch auf ca 2400 Metern. Von den umliegenden Bergen (bis über 4000 Meter) erodiert Stein, wird durch Einfrieren und Auftauen zerschlagen, durch Wind und Strömungen noch einmal verkleinert und schließlich als Sandkörner durch den Wind vertragen. Das Wetter war relativ angenehm, nicht zu heiß, wodurch der Sand schön warm war.
In den Dünen gibt es keine ausgewiesenen Trails, sondern man darf sich frei bewegen. Wir haben daher ein paar erklommen und uns eine gute Piste ausgesucht. Dann sind wir mit unseren. Boards hinunter gebraust. Das Fähren mit den boards macht wirklich großen Spaß. Die Sanddünen haben zwei große Vorteile gegenüber dem roten Berg im Winter: es ist schön warm und das Hinfallen tut nicht so weh wie im Schnee (das wissen wir allerdings nur von Erzählungen ;) ).
Leider mussten wir schon früh wieder aufbrechen, allerdings waren wir schon geschafft vom stapfen im Sand (vergleichbar einem Meter Tiefschnee).
Da unser Tag relativ kurz war, bringen wir einen kurzen geografischen Schwenk.
Wir sind in Arizona gestartet und in den Osten nach Colorado gefahren. Die beiden Staaten befinden sich auf dem selben Breitengrad wie Südspanien, Algerien und Syrien. Zum Vergleich, New York liegt auf der Höhe von Rom.
In Arizona befindet sich, wie schon erwähnt, die einzige lebende Wüste der Welt, die an den höchsten Stellen auf 3000 Metern liegt. Der höchste Berg Arizonas ist 3851 Meter hoch. Gestern lief im Fernsehen zufällig The Good, The Bad, The Ugly, in dem die Landschaft genauso aussieht wie in Arizonas. Arizona besteht nicht nur aus der Wüste, aber wir werden auf unserer Reise keine anderen Teile mehr besuchen. Die Temperaturen reichen von 6-20 Grad im Winter bis 28 bis 42 im Sommer.
Colorado wird auch als der farbenfrohe Staat bezeichnet. Wir sind bisher weit durch die San Juan Mountains gefahren und mehrere National Forests, zB den Rio Grande National Forest. Ebenso sind wir durch Plateaus gefahren (siehe die Bilder aus den vorigen Beiträgen). Der höchste Berg Colorados ist 4401 Meter hoch. Die Temperaturen reichen von -20 Grad im Winter bis 30 Grad im Sommer.
Die durchschnittlichen Temperaturen im Syrien reichen vergleichsweise von -0,4 Grad im Winter bis 32 Grad im Sommer.
Wir hoffen, euch hiermit einen kleinen Überblick gegeben zu haben und werden wieder berichten.
Viele liebe Grüße
Esther und Matthias














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